Das Geburtshaus Distelis am Kopf der alten Holzbrücke in der Aarburgerstrasse verrät den sozialen Status des Vaters, der als Baumwollfabrikant und Immobilienspekulant reich geworden war. Nach dem Konkurs musste die Familie 1829 in eine Strohhütte ziehen. Seither beherbergte das Gebäude eine Arztpraxis, das Zivilstandsamt und die Wirtschaftsförderung der Stadt sowie die Stiftung für Kunst des 19. Jhs. Nachdem es sich fast 20 Jahre in städtischem Besitz befunden hatte, wurde es 2011 an die Firma WiB Solutions AG verkauft.

Martin Disteli wurde am 1. Mai 1802 in Olten als Sohn eines der reichsten Bürger geboren. Er studierte Naturwissenschaften und Martin Disteli wurde am 1. Mai 1802 in Olten als Sohn eines der reichsten Bürger geboren. Er studierte Naturwissenschaften und Geschichte an der Universität Jena. Die Jahre zwischen 1823 und 1834 verbrachte er in Olten. Als Vertreter des im Untertanenstädtchen Olten dominierenden Liberalismus hat er gegen die Herrschaft der Aristokratie im Kanton Solothurn angekämpft und zum demokratischen Umsturz von 1830 beigetragen. Obwohl er ab 1834 in Solothurn wohnhaft war, blieb er Olten immer verbunden. 1844 wurde Disteli in Olten begraben, wo sein Andenken bis heute gepflegt wird.


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